geflüchtete
helfen in not
Flucht und Vertreibung gehören zu den drängendsten Problemen unserer Zeit. Die Ursachen sind vielfältig.
An der Thomaskirche setzen wir uns auf unterschiedliche Weisen für Menschen ein, die auf der Flucht sind und Hilfe benötigen. Hier sind Sie nicht einfach “Geflüchtete” oder “Flüchtlinge”. Sie sind Menschen mit einem Namen, einer persönlichen Geschichte und Wünschen für ihr Leben.
Über die Jahre unserer Asyl-Arbeit hinweg sind enge Freundschaften entstanden: Jede Familie, die bei uns auf dem Gelände für eine begrenzte Zeit ein Zuhause findet, wird Teil unserer Gemeinschaft. Wir lernen von ihnen und sie von uns.
Unsere Hilfe für geflüchtete Menschen ist eine stille, kaum sichtbare Aufgabe – vielleicht die wichtigste, die wir zur Zeit haben. Eine große Gruppe Ehrenamtlicher unterstützt diese Arbeit in enger Abstimmung mit dem Ökumenischen Netzwerk für Kirchenasyl e.V..
Hilfe für unser Kirchenasyl!
Vor ein Tagen erklärte die Bundesregierung, mit regelmäßigen Abschiebeflügen nach Afghanistan zu starten. Damit sagte sie nur, was wir im Kirchenasyl unserer Gemeinde schon länger spüren: Die Situation für Geflüchtete in Deutschland hat sich deutlich verschärft. Das betrifft auch unsere aktuelle Familie im Asyl an der Thomaskirche, auch wenn sie noch so gut in Schulen und Alltag integriert ist wie Dina und ihre beiden Söhnen Farmanullah und Armanullah.
Dina und ihren Kindern droht die Abschiebung: zuerst in unterschiedliche Länder, dann mit hoher Wahrscheinlichkeit zurück nach Afghanistan. Vor allem weibliche Rückkehrende müssen dabei um ihre Gesundheit und ihr Leben fürchten – erst recht ohne männliche Begleitung und getrennt von der Familie, wie Dina.
Mit der Machtübernahme durch die Taliban haben Frauen und Mädchen in Afghanistan ihre Menschenrechte verloren: Sie sind aus dem öffentlichen Leben ausgeschlossen, vom Rechtssystem, sie haben keinen Zugang mehr zu Bildung – und damit fällt auch die medizinische Versorgung durch weibliche Ärzte weg. Im ganzen Land fehlt es laut Europäischem Rat an sauberem Wasser, ausreichend Nahrung und angemessener Gesundheitsversorgung. Die Schwächsten sind den größten Risiken ausgesetzt, wie immer.
Das für Dina und ihre Jungs zu verhindern, geht nur mit Eurer Unterstützung! Wir benötigen ganz akut Spenden für juristische Hilfe, Lebensmittel, Kleidung und Arztbesuche.
Ihre Angst ist real und berechtigt! Wir fühlen mit ihnen und hoffen, Ihr auch.